OSTWÄRTS // Puszta, Paprika… Pianist!


Ungarn, ich weiß so gut wie nichts über Ungarn. So gut wie nichts auch über Rumänien, Kroatien, Serbien; ach was, im Grunde bin ich dumm von hier bis Japan. Ich, die ich nicht viel reise, könnte zumindest mehr lesen über Länder, aus Ländern, die mir unvertraut sind, dachte ich bei mir. Das tat ich denn auch in der zurückliegenden Woche, nach recht wahlloser Zielsetzung: ene, mene, muh – Ungarn!, was derart ausartete, dass ich zum Schreiben kaum mehr Zeit oder Lust hatte. Anstatt eine Art länderkundliche Woche zu basteln, wollte ich nur: noch mehr lesen. Sehr angenehm, so wunschlos unproduktiv im Inputregen zu stehen. Freilich ohne daran zu glauben, einem Land an sich dadurch wirklich auf seine Schlichen kommen zu können. Doch entlarven sich eigene Schlichen: Das Hiesige einzuordnen fällt so viel leichter, dass ich mich aus Einfachheitsliebe vielleicht zu sehr darauf beschränke. Die Musik indes neigt dazu, als Erste zugänglich über allerlei Grenzen hinweg zu winken:

>> Der ungarische Pianist György Vukán (1941, Budapest – 2013, Gárdony) komponierte unzählige Filmmusiken, Lieder, Ballettmusiken, gar Psalm-Vertonungen und auch eine eigene Oper. Mit seinem Jazz-Trio nahm er über zwanzig Alben auf. (Hier eine seiner Chopin-Bearbeitungen.) 

Advertisements

6 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s