NACHTEINSAMKEIT // Lars Danielsson, Liberetto II

Nachteinsamkeit heißt Selbstversunkenheit, der ein himmelgroßer Resonanzraum zur Verfügung steht. Der will gefüllt sein: mit Stille, mit Gedanken, mit Nachtgeräuschen, natürlich aber auch mit Musik.

Vor Kurzem erst ist das neue Album des schwedischen Jazzquartetts um Lars Danielsson erschienen: Liberetto II versammelt zwölf nachttaugliche Stücke, die trotz ihrer Zugänglichkeit nichts an Komplexität fehlen lassen. Dafür sorgt die hochkarätige Besetzung: So ist Magnus Öström, ehemals Percussionist für e.s.t., wieder im Quartett vertreten, und als Gäste beteiligen sich unter Anderem der norwegische Multiinstrumentalist Mathias Eick sowie die große dänische Jazz-Stimme Caecilie Norby. Durch viele gemischte Zusammenarbeiten sind alle am Album, nicht nur am Quartett, beteiligten Musiker längst hörbar miteinander vertraut. Diese Harmonie spiegelt sich in der Klarheit und Sättigung der für Danielsson typischen Klangfarben. Schön zum nächtlichen Begleithören.


>> Lars Danielsson, Liberetto II (ACT)

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5 Kommentare

  1. Ja, und als Live-Erlebnis sogar noch mehr zu empfehlen – ich hoffe darauf, dass sich bald mal wieder Gelegenheit dazu ergibt. In Deutschland ist dieses schwedische Trüppchen (nicht nur Danielssons Quartett) oft und gern unterwegs.

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